Wie du uns UNTERSTÜTZEN kannst, erfährst du hier: http://www.manusha-derfilm.at/unterstuetzen/

    Wie wir in unserem Beitrag “Postproduktion von Manusha – Die kleine Romahexe” bereits geschrieben haben, arbeiten wir momentan mit Hochdruck an der Vorbereitung der Crowdfunding-Kampagne. Diese startet in Kürze auf der Plattform mySherpas.

    Der Begriff “Crowdfunding” kommt von “Crowdsourcing”, also dem “kollektiven Basteln an einer Lösung im Web 2.0″, wie es Maria Wedenig in Das Wort zum Tag auf derStandard.at ausdrückt. Im Falle von Crowdfunding wird aber nicht nur an der Umsetzung einer Idee, sondern auch an deren Finanzierung “gebastelt” (siehe auch Wikipedia). 

    Kurz gesagt geht es dabei darum, in einem bestimmten Zeitraum so viele Leute wie möglich anzusprechen und sie zu motivieren, uns finanziell bei der Fertigstellung unseres Kinderfilms zu unterstützen. 

    Aufgrund des nicht vorhersehbaren Ausfalls zweier österreichischer Regionalförderungen mussten wir uns kurzfristig entschließen, diese Finanzierungslücke mit der Spendenfreudigkeit anderer zu schließen. Dabei wollen wir aber nicht nur eure finanzielle Unterstützung, NEIN, wir wollen vielmehr euer aufrichtiges Feedback, um den Film optimal auf die Kino- und Kinder-Bedürfnisse anpassen zu können. Wir fühlen uns daher verpflichtet, im Rahmen unserer Crowdfunding-Kampagne transparent zu kommunizieren und möchten ab sofort so viele Menschen wie nur irgend möglich in künftige Entscheidungs- uns Kreativprozesse mit einbeziehen.

    Für jede Unterstützung, die wir im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne bekommen, gibt es eine Prämie, also eine Gegenleistung, die je nach Höhe des Unterstützungsbeitrags variiert. Wir haben uns dazu bereits einige Gedanken gemacht und würden nun gerne von euch wissen: Seid ihr mit den Prämien und deren Staffelung einverstanden? Wünscht ihr euch noch andere (oder mehr) Prämien? Wie viel werdet ihr für eine Prämie ausgeben? Findet ihr die Staffelung sinnvoll? Wenn nicht, wie könnte sie sonst aussehen?

    Hier ist die Prämienstaffelung:

    € 10,- Dankeschön (Wir bedanken uns via Twitter, FB, E-Mail und listen dich als Unterstützer auf der Webseite)
    € 20,- Dankeschön + Download Soundtrack + Download Film
    € 25,- Dankeschön + CD Soundtrack + siginierte CD von Harri Stojka
    € 30,- Dankeschön + DVD inkl. Making of + signiertes Drehbuch (PDF)
    € 40,- Dankeschön + T-Shirt + signiertes Filmplakat
    € 50,- Dankeschön + DVD inkl. Making of + T-Shirt
    € 75,- Dankeschön + DVD inkl. Making of + T-Shirt + Plakat
    € 100,- Dankeschön + DVD inkl. Making of + 1x VIP Einladung zur Premiere in Wien
    € 200,- Dankeschön + DVD inkl. Making of + 2x VIP Einladung zur Premiere in Wien
    € 500,- Dankeschön VIP-VIDEO-Botschaft + Private Vorführung in Anwesenheit des Produzenten
    € 1000,- Dankeschön VIP-VIDEO-Botschaft + Private Vorführung in Anwesenheit des Produzenten + Harri Stojka

    Für Firmen und Großsponsoren bieten wir zudem folgende Prämien an:

    € 5000,- Dankeschön VIP-VIDEO-Botschaft + SPEZIAL Vorführung für Sie und Ihre Firma in Anwesenheit von Crew+Cast (50 Leute) + Namentliche Erwähnung im Abspann und Eintrag in der IMDB + Sponsor-Logo im DVD-Booklet und auf der Webseite
    € 10000,- Dankeschön VIP-VIDEO-Botschaft + SPEZIAL Vorführung für Sie und Ihre Firma in Anwesenheit von Crew+Cast (100 Leute) inklusive Catering + Namentliche Erwähnung im Abspann und Eintrag in der IMDB + Sponsor-Logo im DVD-Booklet und auf der Webseite

    Bitte ladet alle eure Freunde, Familienmitglieder und Kollegen dazu ein, befragt sie und teilt uns schnell und ohne Scheu eure Meinung in Form eines Kommentars mit. Wir lechzen nach eurem Feedback!

    MANUSHA BRAUCHT EUCH UND EURE UNTERSTÜTZUNG!

    Danke!

    Kategorien: Crowdfunding

    11 Responses so far.

    1. Marcel sagt:

      wie wäre es mit 5 Euro freie Unterstützung (ohne Dankeschön) – einfach nur weil man euch toll findet?

      • Wolfgang sagt:

        Vielen Dank für dein Feedback. Ob eine freie Unterstützung auf mySherpas möglich ist, lässt sich rausfinden und ist sicher eine gute Idee. Andererseits stellt sich die Frage, wie viele Leute das in Anspruch nehmen würden. Habt ihr da Erfahrungen? Ist der Unterschied zwischen € 5,- und € 10,- so groß?

    2. spoxx sagt:

      Ein ziemlich spannender Aspekt des Crowdfunding, der auch bisher nur ganz zaghaft diskutiert wurde, ist meines Erachtens die Mischung von öffentlicher Förderung und Crowdfunding.

      Aus der Sicht der FilmemacherInnen ist die Sache natürlich klar: Ich nehm’ die Kohle woher ich sie kriegen kann.

      Aus der Sicht der Unterstützenden sieht es für mich schon etwas zwiespältig aus:
      Wenn ich eh’ schon (über Steuern) meinen Beitrag zur Filmfinanzierung leiste, warum soll ich dann noch privat zubuttern?
      - Oder anders gesagt: Entlasse ich nicht dadurch die öffentliche Förderung ein Stück weit aus ihrer Verantwortung und Verpflichtung?

      Kulturpolitisch gesehen habe ich Angst, dass der begrüssenswerte Gedanke des Crowdfunding auf diese Weise Gefahr läuft, über kurz oder lang von den öffentlichen Förderern vereinnahmt zu werden in dem Sinne:
      “Wenn du öffentliche Gelder willst, beweise erst mal über eine erfolgreiche Crowdfunding Campagne, dass das Publikum deinen Film überhaupt will…”

      Wenn ich dann noch einen Schritt weitergehe und auf die Szene des unabhängigen Films blicke, – d.h. auf Projekte, die von vorneherein nicht auf öffentliche Förderung zielen, weil sie jenseits des Mainstream, vielleicht zu trashig, vielleicht zu experimentell, vielleicht zu hermetisch, vielleicht zu idiosynkratisch sind oder sein wollen…
      - ziehen die dann nicht wieder den Kürzeren, den Allerkürzesten?

      Mit all dem will ich nicht sagen, dass wir FilmemacherInnen so eine Mischfinanzierung nicht als eine Art Fehlbedarfsfinanzierung nutzen sollten, wenn sie sich bietet; wie gesagt, wir müssen’s nehmen woher wir’s kriegen können.

      Aber wir sollten schon Fragen an die Kulturpolitik stellen; und wir könnten auch überlegen, wie wir unsere Crowdfunding-Campagnen als Katalysator für den Aufbau einer solidarischen und selbstbewussten unabhängigen FilmemacherInne-Szene nutzen könnten.

      Einstweilen wäre es vielleicht nicht die schlechteste Praxis, die gesamte Bugetierung eines Films und den Crowdfunding-Anteil transparent zum machen.

      Ich freue mich schon auf Eure Campagne und wünsche viel Erfolg beim Crowdfunding!

      LG
      :) spoxx

      • Wolfgang sagt:

        Ich kann deinen Ansatz durchaus verstehen und würde es aus Sicht der Unterstützer ähnlich sehen. Daher werden wir uns bemühen, so transparent wie möglich mit unseren Sponsoren zu kommunizieren. Dazu gehört auch, dass wir planen, das Budget online zu stellen.

        Was das Thema Förderung angeht: es muss nicht immer trashig sein, um durch das Förderraster zu fallen. Es kann auch einfach nur politisch sein :-) Warum in Österreich, Deutschland oder sonst irgendwo Förderungen plötzlich ausfallen, kann ich nicht beantworten. Fakt ist, dass unser Film fertig ist, aber noch auf den deutschsprachigen Markt angepasst werden muss. Und an dieser Stelle haben wir uns entschlossen, das Publikum mitbestimmen zu lassen und zwar nicht nur finanziell. Damit gehen wir vielleicht selbst auch einen Schritt in Richtung “Unabhängigkeit”… aber das kann unser Produzent Knut wohl besser erklären…

    3. Pyrker sagt:

      ad “Filme die von vorneherein nicht auf öffentliche Förderung zielen, weil sie jenseits des Mainstream, vielleicht zu trashig,…” – ich muss da immer an die spannenden, blutrünstigen Produktionen dieses freien Produzenten denken, der seine Filme meist im Wiener UCI Millenium auf eigene Kosten präsentiert hat (wie hieß er nochmal?) – und danach einiges über DVD-Verkäufe wieder herein gebracht hat. Das nur als ein Beispiel, in welche Richtungen es (auch) gehen kann.

      Zum Thema Kulturpolitik: ja, das ist der springende Punkt. Daran wird seit Jahren herumgefeilt, bislang ohne zufriedenstellende Ergebnisse. Schlecht steht es z.B. um Sponsorengelder von Unternehmen – es fehlen unternehmerfreundliche Steuer-Anreize dafür.

    4. [...] in den Kommentaren zum Artikel “Vorbereitung zur Crowdfunding-Kampagne – Dein Feedback ist gefragt!” greift mein Twitter-Freund Spoxx dieses Thema auf: “Ein ziemlich spannender Aspekt des [...]

    5. [...] in der Filmfinanzierung" gestartet. Ausgehend von einem Kommentar im Blog zum Kinderfilm Manusha – Die kleine Romahexe möchte ich eure Meinungen und Erfahrungen sammeln und sie Anfang November in meinem Blog [...]

    6. [...] wirft in einem Kommentar zum Artikel Vorbereitung zur Crowdfunding-Kampagne – Dein Feedback ist gefragt! auf der Film-Webseite zu Manusha – Die kleine Romahexe die Frage auf, wie es eigentlich mit [...]

    7. [...] die Wolfgang Gumpelmaier auf dem socialfilmmarketingblog gestartet hat. Ausgangspunkt war ein Kommentar von Spoox, der bei der Kombination der beiden Finanzierungsmodelle die Gefahr von Abhängigkeiten [...]

    8. [...] wolkigste Satz in dem Kommentartext, den Wolfgang Gumpelmaier zum Anlass dieser Blogparade gewählt hat, steht im dritt-letzten Absatz: [...]

    9. [...] Spoxx, der ja sozusagen als Ideengeber für die Blogparade herhalten muste, erwähnt in seinem Beitrag Crowdfunding und [...]

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